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Kanton Thurgau

Warst du schon einmal in «Mostindien»? Nein? Dann pack deine Skates und flitze über den «Lake trail» oder den «Apple trail». Deinen Durst kannst du dann mit einem frischen Most löschen. Die Bezeichnung «Mostindien» rührt daher, dass der Kanton Thurgau einerseits das typische Apfelanbaugebiet der Schweiz und andererseits seine Kantonsform den Umrissen Indiens ähnlich ist.

Aber auch Musikfans kommen auf ihre Kosten! Wer fette Beats und coole Typen mag, ist jeweils Anfang Juli am «Openair Frauenfeld» richtig. Hip Hop- und Rap-Grössen wie Eminem, Cypress Hill oder 50 Cent haben sich hier schon das Mic weiter gereicht.

Der Kanton Thurgau zählt 294'108 Einwohner (per Ende Dezember 2023) und erstreckt sich über 991 km². Er umfasst fünf Ämter (Bezirke) mit total 80 Gemeinden, von A wie Aadorf bis Z wie Zihlschlacht-Sitterdorf.

Im Jahr 2022 hat der Kanton Thurgau 978 Millionen Franken an Steuergeldern eingenommen. Von diesen Einnahmen stammt der grösste Teil, nämlich 65 %, von den natürlichen Personen.

Lernende und Personen mit sehr niedrigen Einkommen müssen grundsätzlich in allen Kantonen Steuern bezahlen. Einige Kantone sehen jedoch spezielle Abzüge für Jugendliche in Ausbildung und Personen mit bescheidenem Einkommen vor.

Hier ein paar Berechnungsbeispiele zur Gesamtsteuerbelastung durch Bund, Kanton, Gemeinde und Kirchgemeinde (katholisch) für eine alleinstehende Person ohne Kinder mit eigenem Haushalt und ohne Vermögen (Annahme: Wohnsitz Frauenfeld):

  • Bei einem Bruttoarbeitseinkommen von 15'000 Franken pro Jahr bezahlt sie keine Steuern.
  • Bei einem Bruttoarbeitseinkommen von 25'000 Franken pro Jahr bezahlt sie 495 Franken Steuern.
  • Bei einem Bruttoarbeitseinkommen von 50'000 Franken pro Jahr bezahlt sie 4'318 Franken Steuern.

Willst du wissen, in welche Bereiche der Kanton Thurgau sein Geld investiert?
Der grösste Anteil aller Ausgaben floss im Jahr 2022 in die Bereiche Bildung (462 Millionen Franken) und soziale Sicherheit (455 Millionen Franken). Am wenigsten Geld erhielt der Bereich Umweltschutz und Raumordnung (31 Millionen Franken).