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Kanton Bern

Abtanzen am Gurtenfestival, wandeln in den ehrwürdigen Hallen des Bundeshauses, mit dem Gummiboot gemütlich die Aare hinuntergondeln, einen Ausflug zur höchsten Eisenbahnstation Europas auf dem Jungfraujoch (3'454 m) machen oder ein Konzert einer bekannten Berner Mundart Band besuchen: Das alles und noch vieles mehr ist im Kanton Bern möglich. Dieser Kanton gilt auch als Brücke zwischen der Deutschschweiz und der Westschweiz. Dies ist auch einer der Gründe, warum die Stadt Bern Hauptstadt der Schweiz und Zentrum der Politik des Landes wurde.

Der Kanton Bern zählt 1'043'908 Einwohner (per Ende März 2021). Bevölkerungsmässig ist Bern, nach Zürich, der zweitgrösste Kanton der Schweiz. Er umfasst zehn Verwaltungskreise mit total 347 Gemeinden, von A wie Aarberg bis Z wie Zwieselberg.

Im Jahr 2019 hat der Kanton Bern 5'435 Millionen Franken an Steuergeldern eingenommen. Von diesen Einnahmen stammt der grösste Teil, nämlich 79 % von den natürlichen Personen

Lernende und Personen mit sehr niedrigen Einkommen müssen grundsätzlich in allen Kantonen Steuern bezahlen. Einige Kantone sehen jedoch spezielle Abzüge für Jugendliche in Ausbildung und Personen mit bescheidenem Einkommen vor.

Hier ein paar Berechnungsbeispiele zur Gesamtsteuerbelastung durch Bund, Kanton, Gemeinde und Kirchgemeinde (katholisch) für eine alleinstehende Person ohne Kinder mit eigenem Haushalt und ohne Vermögen (Annahme: Wohnsitz Bern):

  • Bei einem Bruttoarbeitseinkommen von 15'000 Franken pro Jahr bezahlt sie keine Steuern.
  • Bei einem Bruttoarbeitseinkommen von 25'000 Franken pro Jahr bezahlt sie 1'433 Franken Steuern.
  • Bei einem Bruttoarbeitseinkommen von 50'000 Franken pro Jahr bezahlt sie 6'124 Franken Steuern.

Willst du wissen, in welche Bereiche der Kanton Bern sein Geld investiert?
Der grösste Anteil aller Ausgaben floss im Jahr 2019 in die Bereiche Bildung (3'769 Millionen Franken) und Soziale Sicherheit (2'490 Millionen Franken). Am wenigsten Geld erhielt der Bereich Umweltschutz und Raumordnung (148 Millionen Franken).