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Kanton Graubünden

Der Kanton Graubünden ist bekannt für seine schneesicheren Wintersportdestinationen, seine malerischen Bergseen und nicht zuletzt für sein Wappentier - den Steinbock.

So steht etwa in Laax die grösste Halfpipe Europas. Weiter beheimatet der Kanton Graubünden die Ursprungsquelle des Rheins. Und wer kennt nicht den HC Davos, seit vielen Jahren ein Spitzenteam im Schweizer Eishockey? 

Der Kanton Graubünden ist flächenmässig zwar der grösste aber mit rund 195'886 Einwohnern auch der am dünnsten besiedelte Kanton. Er ist der einzige dreisprachige Kanton der Schweiz (Deutsch, Italienisch und Romanisch). Eingeteilt ist der Kanton in 11 Bezirke, 39 Kreise und 146 Gemeinden, von A wie Almens bis Z wie Zuoz.

Im Jahr 2014 hat der Kanton Graubünden 760 Millionen Franken an Steuergeldern eingenommen. Von diesen Einnahmen stammt der grösste Teil, nämlich 70 % von den natürlichen Personen.

Lernende und Personen mit sehr niedrigen Einkommen müssen auch Steuern bezahlen.

Hier ein paar Berechnungsbeispiele zur Belastung durch Kantons-, Gemeinde- und Kirchensteuern für eine alleinstehende Person ohne Kinder mit eigenem Haushalt und ohne Vermögen (Annahme: Wohnsitz Chur):

  • Bei einem Bruttoarbeitseinkommen von 12‘500 Franken pro Jahr bezahlt sie keine Steuern.
  • Bei einem Bruttoarbeitseinkommen von 20‘000 Franken pro Jahr bezahlt sie 22 Franken Steuern.
  • Bei einem Bruttoarbeitseinkommen von 50‘000 Franken pro Jahr bezahlt sie 3‘710 Franken Steuern.

Willst du wissen, in welche Bereiche der Kanton Graubünden sein Geld investiert?
Der grösste Anteil, rund ein Viertel aller Ausgaben, floss im Jahr 2013 in den Bereich Verkehr und Nachrichtenübermittlung (638 Millionen Franken). Am wenigsten Geld erhielt der Bereich Kultur, Sport und Freizeit, Kirche (37 Millionen Franken).